Vita

 

Beruflicher Werdegang

 

1991-1993 konzertierte Christiane Reiling mit dem Freiburger Streichtrio (Henriette Scheytt, Geige und Bodo Friedrich, Bratsche), 1995-2008 hatte sie eine unbefristete Stelle bei den Bremer Philharmonikern (Oper und Konzerte) und spielte projektweise bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. 1998 gab sie ihr Debut als Solistin mit den Hamburger Philharmonikern unter der Leitung von Ingo Metzmacher und spielte dabei das Cellokonzert von Henri Dutilleux.

Aus familiären Gründen verließ sie 2008 die Bremer Philharmoniker und arbeitet seither freiberuflich. Sie spielte aushilfsweise beim Kammerorchester Basel, in der Staatsoper Hamburg, beim Ensemble Resonanz und bei den Lübecker und Kieler Philharmonikern.

Sie begann eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit mit der Pianistin Nici Juhl, mit der sie bis jetzt  ein umfangreiches Repertoire erarbeitet hat, gelegentlich auch mit Thomas Rohde, dem Solooboisten der Hamburgischen Staatsoper.

Seit 2014 arbeitet sie mit der "Vorleserin" Viktoria Meienburg zusammen, Projekt "Musik und Gedichte".

2015 begann ihre Zusammenarbeit mit der Lübecker Geigerin Bérengère Le Boulair, Projekt "Geige und Cello".

Christiane Reiling lebt und unterrichtet in Ahrensburg bei Hamburg.

Ausbildung

Christiane Reiling ist geboren und aufgewachsen in Ulm. Bereits während der Schulzeit errang sie zahlreiche Preise bei „Jugend musiziert“, für Cello und Klavierbegleitungen. Sie studierte in Freiburg bei Prof. Marçal Cervera und erwarb bis 1992 Abschlüsse in Schulmusik, Latein und als Diplom-Cellolehrerin.

Während des Studiums war sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, was ihr ein überaus interessantes, einjähriges Studium an der Franz-Liszt-Hochschule in Budapest bei Prof. Csaba Onczay ermöglichte (1988-1989).

1997 legte sie nach Weiterstudium in Hamburg bei Prof. Niklas Schmidt

das Solistenexamen im Fach Cello ab.

Kurse bei Heinrich Schiff und Martin Ostertag gaben ihr cellistisch wertvolle Anregungen. Für das Verständnis Alter Musik waren Kurse bei Anner Bylsma und Hille Perl und eine Konzerttätigkeit  mit Robert Hill besonders prägend. Wichtige musikalische Impulse kamen auch von Walter Levin, Ferenc Rados, Christoph Eschenbach, Giuseppe Sinopoli und Leonard Bernstein.